Das Amt erhielt 3000 Euro Preisgeld stellvertretend für viele engagierte Aktive. Das Ministerium hob die Stabilisierung des Wasserhaushaltes und den Moorschutz hervor. Viele seltene und geschützte Arten wie Fischotter und Kranich profitierten davon. Nach einem Stauversuch an der Temnitzquelle sollten Messungen zeigen, ob die Wasserstände steigen. Die Erkenntnisse kämen auch anderen Flächen zugute, die von Trockenheit und Dürre geprägt seien. Im Amt Temnitz würden zudem mehr als 40 Prozent der Agrarflächen ökologisch bewirtschaftet. Immer mehr Landwirte verzichteten auf Pestizide.
„Die Menschen vor Ort verstehen die Natur und deren Schutz als essenziell für ihre Lebensqualität und zusätzlich als harten Standortfaktor“, sagte Amtsdirektor Thomas Kresse laut Mitteilung. Der Preis wird seit 1998 verliehen.
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