Kriminalität

Brandserie in Berliner Wohnsiedlung: Polizei nimmt 14-Jährigen fest

Seit Wochen kommt es in Wohngebieten in Spandau immer wieder zu Brandstiftungen. Jetzt wurde ein Verdächtiger festgenommen. Doch ist er auch der Serientäter?

Team News Alexander Schmalz lex
2 Min
Ein Polizist führt einen Verdächtigen in Handschellen ab (Symbolbild). 

Ein Polizist führt einen Verdächtigen in Handschellen ab (Symbolbild). 

© Imago/Jochen Tack

Der Jugendliche wird verdächtigt, am Sonntagnachmittag ein Feuer im Keller eines Wohnhauses im Loschwitzer Weg gelegt zu haben. Ein 13-jähriger Anwohner hatte um kurz nach 17 Uhr den mutmaßlichen Brandstifter gesehen, wie er aus dem brennenden Keller kam, heißt es. Der Junge alarmierte sofort die Feuerwehr und warnte die Hausbewohner.

Brandserie: Mieter forderten privaten Sicherheitsdienst zum Schutz 

Aufgrund der Beschreibung des Verdächtigen konnten Zivilpolizisten den 14-Jährigen kurz darauf festnehmen und dem Landeskriminalamt überstellen. Einsatzkräfte der Feuerwehr löschten die Flammen, welche auch die Elektrik beschädigten, wodurch das Gebäude zunächst nicht mehr bewohnbar war. 

Die Berliner Polizei hatte sich Mitte Dezember bereits an die Öffentlichkeit gewandt, um mithilfe der Spandauer die Brandserie aufzuklären. Immer wieder hatte es im Gebiet Heerstraße Nord Brandstiftungen gegeben. Zahlreiche Mieter aus dem Wohngebiet hatten daraufhin einen besseren Schutz durch einen privaten Sicherheitsdienst gefordert. Betroffen waren vor allem Häuser der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft Gewobag. 

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