In der Nacht zum Donnerstag ist die Berliner Polizei und Feuerwehr zu einer Reihe von Bränden im Lichtenberger Stadtteil Fennpfuhl ausgerückt. Wie die Polizei Berlin mitteilte, wurden gegen 1.05 Uhr Polizisten in die Karl-Lade-Straße gerufen, wo sie einen brennenden Motorroller vorfanden. Kurz darauf wurden zwei weitere Fahrzeugbrände in derselben Straße gemeldet. Alle Fahrzeuge brannten vollständig aus, allerdings konnten sie vor Ort gelöscht werden. Durch die Hitzeentwicklung wurden zudem zwei angrenzende Autos beschädigt.
Wenig später meldete ein Zeuge einen Brand in einer mobilen Toilettenkabine auf der Landsberger Allee, der ebenfalls gelöscht werden konnte. Gegen 1.55 Uhr wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Brand in der Paul-Junius-Straße gerufen, wo drei brennende Müllcontainer auf einem Supermarktparkplatz gelöscht werden mussten.
Landeskriminalamt ermittelt wegen Brandserie in Lichtenberg
Zivile Einsatzkräfte bemerkten einen jungen Mann an einem brennenden Altkleidercontainer am Anton-Saefkow-Platz. Laut eigener Aussage versuchte der Mann, das Feuer mit seinen Händen zu löschen, wobei er sich verletzte. Eine medizinische Versorgung war nicht erforderlich, und er konnte seinen Weg fortsetzen.
Um 4 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Kleinbrand an einem Auto in der Straße Am Wasserwerk alarmiert. Insgesamt wurden von der Polizei Berlin acht Strafanzeigen aufgenommen, darunter drei wegen Brandstiftung an Kraftfahrzeugen und fünf wegen Sachbeschädigung durch Feuer. Die weiteren Ermittlungen übernimmt das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes.
Bereits in der vergangenen Woche haben mehrere Autos in Lichtenberg und Fennpfuhl gebrannt. Auch in diesen Fällen ermittelt die Polizei wegen Brandstiftung.
Quelle: Polizei Berlin
Autobrände in Lichtenberg und Fennpfuhl: Polizei ermittelt wegen Brandstiftung
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