Die Idee hatte 2001 der Unternehmer Klaus Herlitz. Zusammen mit seiner Frau Eva und dem österreichischen Bildhauer Roman Strobl entwickelte er den Buddy-Bären. Der ist inzwischen zu einem Berliner Markenzeichen geworden. Rund 300 der knapp zwei Meter großen, bunt bemalten Bären stehen mittlerweile in Berlin und Brandenburg an den verschiedensten Orten. Weitere 900 Buddys sind in anderen Bundesländern und der ganzen Welt zu sehen. Der 61-jährige Herlitz hat seine Bären gezielt international bekanntgemacht.Künstler aus 140 Staaten haben bislang jeweils einen der 50 Kilogramm schweren Kunststoffbären bemalt. Für Herlitz sind die Buddy-Bären aber keine reine Kunstaktion. Mit dem Verkauf der Bären, die es auch in kleineren Abmessungen gibt, unterstützen er und seine Frau schon seit Jahren das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, Unicef. Bislang konnten so 1,6 Millionen Euro überwiesen werden. Am 11. November plant das Paar eine Auktion in der Nikolaikirche in Mitte. Dort sollen die zwei Meter großen Bären der Russischen Föderation, der Schweiz, Uruguays und Paraguays versteigert werden. Außerdem sind drei Exemplare aus der Mini-Serie der United Buddy Bears im Angebot. Sie sind einen Meter groß und stammen aus Argentinien, Bolivien und Israel. Das Mindestgebot für einen Zwei-Meter-Bären wird voraussichtlich zwischen 1500 und 2500 Euro betragen, das für einen Ein-Meter-Bären 800 Euro. Die Auktion beginnt 19.30 Uhr, weitere Infos unter 88772685. (rb.)------------------------------Foto: Beliebte Berlin-Botschafter: die Buddy-Bären.
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