Mitte

Bündnis Wohnungsnot präsentiert Forderungen und kündigt Aktionen an

Die Wohnungsnot durch Umwandlung und Eigenbedarfskündigungen soll aktiv bekämpft werden.

BLZ
4 Min
Ein Mehrparteien-Mietshaus nahe des Alexanderplatzes und Fernsehturms im Bezirk Mitte.

Ein Mehrparteien-Mietshaus nahe des Alexanderplatzes und Fernsehturms im Bezirk Mitte.

© Wolfgang Kumm/dpa

Das Bündnis „Wohnungsnot durch Umwandlung und Eigenbedarfskündigungen“ hat am Montag in einer Pressekonferenz Forderungen an die Parteien der Koalitionsverhandlungen gestellt und kurzfristige Aktionen angekündigt. Die Umwandlung von Wohnraum in Eigentumswohnungen sei in vielen Städten Deutschlands weit vorangeschritten, heißt es in einer Pressemitteilung. Viele Menschen drohten durch Eigenbedarfskündigungen ihre bezahlbare Wohnung zu verlieren. In Deutschland wurden im Jahr 2024 über 10.000 Räumungsklagen aufgrund von Eigenbedarf verzeichnet, allein in Berlin beliefen sich die Klagen auf mindestens 2.000 Fälle. Trotz dieser Zahlen akzeptieren viele Mieter die Kündigung oder nehmen Entschädigungen an. Tatsächlich liegt die Zahl der Eigenbedarfskündigungen weitaus höher, mit geschätzten mehr als 10.000 betroffenen Haushalten jährlich in Berlin.

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