Kontroverse Diskussion um IS-Rückkehrer
In Deutschland wird kontrovers darüber diskutiert, ob Männer und Frauen, die für den IS kämpften oder ihn anderweitig unterstützten, gezielt zurückgeholt und hier vor Gericht gestellt werden sollen. Die Debatte lief zuletzt vor dem Hintergrund der türkischen Offensive gegen die Kurden im Norden Syriens: Nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden ist dadurch die Gefahr gewachsen, dass potenziell gefährliche IS-Kämpfer aus Lagern entkommen und unkontrolliert nach Deutschland gelangen.
„Bei den inhaftierten IS-Kämpfern handelt es sich potenziell um tickende Zeitbomben“, sagte Wegner. „Sollte IS-Angehörigen die Flucht nach Deutschland gelingen, müssen diese festgenommen und vor Gericht zur Verantwortung gezogen werden.“ Doppelstaatler müssten die deutsche Staatsangehörigkeit verlieren. Nach Verbüßung ihrer Strafe müssten Rückkehrer so konsequent wie möglich abgeschoben werden.
(dpa)
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