Medienberichten zufolge hat die Deutsche Marine ein Schiff zur Signalaufklärung in Richtung russischer Marineeinheiten in der Ostsee in Marsch gesetzt. Demnach erhielt das Aufklärungsschiff „Oste" den Auslaufbefehl und verließ den Marinestützpunkt Eckernförde in Richtung Osten.
Auffällig sei dabei gewesen, dass die Identifikationsanlage des Schiffes abgeschaltet war. Dadurch tauchte das Aufklärungsschiff nicht in den üblichen Tracking-Apps für Schiffsbewegungen auf.
Russische Militärpräsenz in der Ostsee
Hintergrund des Einsatzes ist die seit Wochen anhaltende russische Militärpräsenz im Seegebiet zwischen Fehmarn und Rostock am Ausgang der Lübecker Bucht.
Zuletzt habe der russische Zerstörer „Severomorsk" zwischen Fehmarn und der Lübecker Bucht geankert. Bereits zuvor sei in diesem Gebiet die Raketenkorvette „Stavropol" stationiert gewesen.
Die „Oste" gehört zur Klasse 423 der Bundeswehr und ist auf Signalaufklärung spezialisiert – also auf das Erfassen und Auswerten elektronischer Kommunikation und Funksignale gegnerischer Einheiten.
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