BVG Streik in Berlin: So kommen Sie am Freitag trotzdem zur Arbeit

Am Freitag werden viele BVG-Angestellte streiken und so den morgendlichen Berufsverkehr in Berlin lahmlegen. Die Einschränkungen für die Fahrgäste sollen massiv sein. Nahezu alle U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse werden stillstehen, so die Prognose der ...

BLZ
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Berlin - Am Freitag werden viele BVG-Angestellte streiken und so den morgendlichen Berufsverkehr in Berlin lahmlegen. Die Einschränkungen für die Fahrgäste sollen massiv sein. Nahezu alle U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse werden stillstehen, so die Prognose der BVG. 

Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Mitglieder bei dem Landesunternehmen für den 15. Februar, Freitag, zu einem Warnstreik aufgerufen. Die Arbeitsniederlegung soll vom Betriebsbeginn um 3.30 Uhr bis gegen 12 Uhr dauern.

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Warnstreik mitten im Berufsverkehr

Die Einschränkungen werden einschneidend sein, da U-Bahnfahrer, Techniker und viele andere Mitarbeiter aus verschiedenen Gewerken ihre Arbeit niederlegen werden. Genau dann, wenn viele Berliner zur Arbeit fahren. BVG-Pressesprecherin Petra Nelken ist wenig optimistisch: „Da wird nicht viel gehen." Die BVG teilt auf ihrer Internetseite mit, dass der Verkehr auch Stunden nach dem Warnstreik noch unregelmäßig sein könnte. Beeinträchtigungen können sich also bis in den Freitagnachmittag ziehen. 

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Diese Busse fahren am Freitag

Einige Buslinien sind am Freitag in Betrieb, da bei den Subunternehmern der BVG nicht gestreikt wird.

Viele Fahrgäste müssen Alternativen nutzen  

Um zur Arbeit zu gelangen, müssen die meisten Fahrgäste auf andere Verkehrsmittel ausweichen. Es fahren noch die S-Bahnen und die Regionalzüge. Doch schon jetzt sind viele S-Bahn-Linien überlastet. Wenn am Freitag nun auch noch BVG-Kunden in die Züge drängen, wird es richtig voll. Trotzdem: Schauen Sie, ob Sie auf eine S-Bahn oder sogar einen Regionalzug ausweichen können, auch wenn der neue Arbeitsweg mit einem Fußmarsch verbunden ist. 

S-Bahn, Regionalzug, Taxen, Fahrrad, Auto

Alternativ können sich Fahrgäste zu Mitfahrgemeinschaften zusammenschließen. Vielleicht haben Sie Kollegen, die im gleichen Bezirk wohnen. Teilen Sie sich ein Auto! Auch ein Fahrrad kann helfen. Nehmen Sie den Warnstreik zum Anlass, mal wieder in die Pedale zu treten. Schauen Sie doch mal, ob es eine akzeptable Route gibt, die mit dem Rad zu bewältigen ist. Oder Sie weichen auf Berliner Taxen aus. Diese kann man auch vorbestellen, was sich am Mittwoch sicherlich empfiehlt.

Berlkönig kommt vermutlich nicht vom Fleck

Der Berlkönig der BVG fährt zwar theoretisch, da die Fahrer nicht bei der BVG angestellt sind, die Fahrzeugflotte steht aber auf BVG-Stellplätzen. „Ich denke nicht, dass viele Fahrer ihr Fahrzeug vom Hof bekommen werden", so die Einschätzung der BVG-Pressesprecherin Petra Nelken. Die Berliner U-Bahn sei insgesamt ein komplexes System. Selbst wenn einige Fahrer zur Arbeit kämen, hieße es nicht, dass sie auch einen Wagen fahren können. Streikt nämlich die Leitzentrale, darf kein U-Bahnwagen auf die Gleise. „Ich denke, die S-Bahn wird am Freitag viel zu tun haben ", schätzt Petra Nelken die Verkehrssituation am Freitag ein. 

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