Arbeitskampf

BVG unterbreitet erstmals ein Angebot im Tarifstreit mit Ver.di

Im Berliner Nahverkehr stehen die Zeichen auf Einigung. Erstmals hat die BVG der Gewerkschaft ein Angebot unterbreitet. Wie geht es jetzt weiter?

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Im Tarifkampf des Berliner ÖPNVs gibt es erste Signale einer Verhandlungslösung.

Im Tarifkampf des Berliner ÖPNVs gibt es erste Signale einer Verhandlungslösung.

© Jörg Carstensen / dpa

Nach zwei intensiven Verhandlungstagen haben die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) der Gewerkschaft Verdi erstmals ein konkretes Angebot unterbreitet. Über den genauen Inhalt machte das Unternehmen keine Angaben.

Die BVG sprach von einem „Einstieg und Grundlage“ für weitere Gespräche. Beide Seiten einigten sich auf eine nächste Verhandlungsrunde am 19. und 20. März. Bis dahin dürften weitere Warnstreiks ausgeschlossen sein.

Arbeitsbedingungen statt Gehalt im Mittelpunkt

Im Tarifstreit geht es nicht um Lohnerhöhungen, sondern um den sogenannten Manteltarifvertrag, der die Arbeitsbedingungen regelt. Verdi fordert unter anderem zusätzliche Urlaubstage, eine verbindliche Mindestruhezeit von elf Stunden zwischen zwei Schichten und längere Wendezeiten. Wie die Berliner Zeitung berichtete, hielt die BVG die Forderungen bislang für nicht umsetzbar.

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