Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben angekündigt, dass sie die Fundsachen aus ihrem Fundbüro öffentlich versteigern. Am Donnerstag, 19. Oktober, sollen liegengebliebene Gegenstände laut BVG im Auktionshaus Beier in Tempelhof angeboten werden. Interessierte können sich die Objekte zwischen 8 und 10 Uhr im Auktionshaus ansehen. Um 10 Uhr beginnt dann die Versteigerung.
Alle Gegenstände, die in den Bussen, Bahnen und Haltestellen der BVG vergessen wurden und von Fahrgästen oder Mitarbeitern bei der BVG abgegeben wurden, landen im Fundbüro. Das reicht laut der BVG von Rucksäcken und Stofftieren bis hin zu Fahrrädern. In diesem Jahr seien bereits rund 40.000 Fundsachen abgegeben worden.
Versteigerung in Tempelhof: 1900 Fundsachen der BVG erwerbbar
„Die Leute sind ehrlicher als die meisten denken“, sagte Fundbüro-Chefin Katrin Weihe-Schumacher. Obwohl auch wertvolle Gegenstände im Fundbüro landeten, würden vergleichsweise wenige Objekte von den Besitzern abgeholt. In diesem Jahr seien nur etwa 6000 abgeholt worden. Die Menschen unterschätzten ihre Chance, verlorene Gegenstände im Fundbüro wiederzufinden, so Weihe-Schumacher.
Im Fundbüro landen auch ungewöhnliche und rührende Objekte, wie Prothesen, Arbeitsgeräte und Kuscheltiere. Mit Ausnahme von Handys, Tablets und Laptops werden die Gegenstände vierteljährlich bei Auktionen versteigert. 1900 Stücke werden dieses Mal angeboten.
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