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CDU-Beschluss zu Spitzenkandidatur für die Europawahlen: Wird es wieder Von der Leyen?

Im Jahr 2019 wurde Ursula von der Leyen überraschend EU-Kommissionspräsidentin. Wird sie sich nun für eine zweite Amtszeit bereiterklären?

Team News AFP
2 Min
Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission. 

Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission. 

© Jean-Francois Badias/AP

Ursula von der Leyen strebt eine zweite Amtszeit als Präsidentin der EU-Kommission an. Das habe die CDU-Politikerin am Montag in einer Sitzung der Parteispitze in Berlin erklärt, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem CDU-Bundesvorstand.

Es war von Parteivertretern bereits erwarten worden, dass von der Leyen ihre Bereitschaft erklärt, für eine zweite Amtszeit an der Spitze der EU-Kommission zu kandidieren. Die 65-Jährige soll dann von der CDU-Führung als Spitzenkandidatin der konservativen Europäischen Volkspartei (EVP) für die Europawahl im Juni vorgeschlagen werden. Entschieden darüber wird bei einem EVP-Parteitag am 6. und 7. März in der rumänischen Hauptstadt Bukarest.

Die ehemalige Bundesverteidigungsministerin von der Leyen war 2019 überraschend Kommissionspräsidentin geworden. Zunächst hatte der damalige EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber (CSU) Anspruch auf den Posten erhoben, nachdem die konservative Parteienfamilie stärkste Kraft bei den Europawahlen geworden war. Er scheiterte aber unter anderem am Widerstand von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Es folgte eine tagelange Hängepartie, bevor sich die EU-Staats- und Regierungschefs auf von der Leyen einigen konnten.

Parteikollege Wüst: „Zeichen der Stabilität“

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) begrüßte derweil eine mögliche Kandidatur Ursula von der Leyens. Er bezeichnete es als „Zeichen der Stabilität“ in Zeiten schwerer Herausforderungen. „Ursula von der Leyen hat ihr Amt in einer schweren Zeit ausgeübt und der Europäischen Union dabei Gesicht und Stimme in der Welt gegeben“, sagte Wüst dem Nachrichtenmagazin Politico.

„Eine zweite Amtszeit wäre darum ein Zeichen der Stabilität, die es umso mehr braucht, jetzt wo unsere europäischen Werte von allen Seiten attackiert werden“, fügte er hinzu.

„Die Stärkung unserer Wirtschaft und grenzüberschreitende Sicherheit können nur europäisch gelingen und dafür wird sich Ursula von der Leyen auch zukünftig einsetzen“, betonte der NRW-Ministerpräsident

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