In der Berliner Politik wird die Nutzung von X (ehemals Twitter) zunehmend kritisch hinterfragt, insbesondere aufgrund des umstrittenen Vorgehens von Eigentümer Elon Musk. Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt, dass bereits sechs Senatsverwaltungen ihre Aktivitäten auf der Plattform eingestellt haben. Die SPD hatte diesen Schritt schon im Mai 2024 beschlossen.
Auch die Linke und ihre Fraktion im Abgeordnetenhaus überdenken ihre Präsenz auf X, während die Grünen ebenfalls skeptisch sind. Andere Parteien wie die CDU und die Innenverwaltung setzen jedoch weiterhin auf das Netzwerk, vor allem wegen seiner großen Reichweite. Die AfD hingegen profitiert von steigenden Nutzerzahlen und begrüßt Musks Unterstützung im Bundestagswahlkampf.
Statt oder zusätzlich zu X nutzen Berliner Parteien eine Vielzahl anderer Plattformen für ihre Social-Media-Arbeit. Besonders gefragt sind Facebook, Instagram, TikTok und YouTube, während die AfD zusätzlich auf Telegram setzt. Zudem gewinnen alternative textbasierte Netzwerke wie Threads, Bluesky und Mastodon an Bedeutung.
Kanada, Mexiko und China kontern Trumps Strafzölle: Peking warnt vor Handelskrieg
Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de