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CDU bleibt, SPD geht: Politischer Rückzug von Plattform X?

In der politischen Kommunikation geht ohne Social Media kaum noch was. Parteien, Fraktionen oder Senatsverwaltungen verfolgen unterschiedliche Konzepte.

Team News dpa/BLZ
2 Min
Auf dem offiziellen Profil von Twitter auf dem Bildschirm eines Smartphones ist der weiße Buchstabe X auf schwarzem Hintergrund zu sehen.

Auf dem offiziellen Profil von Twitter auf dem Bildschirm eines Smartphones ist der weiße Buchstabe X auf schwarzem Hintergrund zu sehen.

© : Monika Skolimowska/dpa

In der Berliner Politik wird die Nutzung von X (ehemals Twitter) zunehmend kritisch hinterfragt, insbesondere aufgrund des umstrittenen Vorgehens von Eigentümer Elon Musk. Eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur zeigt, dass bereits sechs Senatsverwaltungen ihre Aktivitäten auf der Plattform eingestellt haben. Die SPD hatte diesen Schritt schon im Mai 2024 beschlossen.

Auch die Linke und ihre Fraktion im Abgeordnetenhaus überdenken ihre Präsenz auf X, während die Grünen ebenfalls skeptisch sind. Andere Parteien wie die CDU und die Innenverwaltung setzen jedoch weiterhin auf das Netzwerk, vor allem wegen seiner großen Reichweite. Die AfD hingegen profitiert von steigenden Nutzerzahlen und begrüßt Musks Unterstützung im Bundestagswahlkampf.

Statt oder zusätzlich zu X nutzen Berliner Parteien eine Vielzahl anderer Plattformen für ihre Social-Media-Arbeit. Besonders gefragt sind Facebook, Instagram, TikTok und YouTube, während die AfD zusätzlich auf Telegram setzt. Zudem gewinnen alternative textbasierte Netzwerke wie Threads, Bluesky und Mastodon an Bedeutung.

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