McDonald’s-Besuche, Burger-Gespräche – Politiker in Fast-Food-Läden sind gerade im Trend. So warf sich auch CDU-Politiker Lukas Krieger am Mittwochnachmittag vor einem Dönerspieß in Schürze. Am Imbiss Prime Kebab am Theodor-Heuss-Platz verteilte er Döner für 3,50 Euro.
Während im Hintergrund Rapmusik läuft, tummeln sich Charlottenburger vor dem Laden. Schon eine halbe Stunde nach Beginn war der Laden voll. Krieger läuft sich am Dönerspieß warm, „deutlich schwieriger, als man denkt!“, sagt er. Von Stammkunden über Journalisten bis hin zu Schülern von der Nachbarschule – alle wollen etwas bestellen.
Bei dem Andrang muss das gut gelaunte Imbissteam wieder übernehmen, so leicht fällt dem Direktkandidaten für Charlottenburg-Wilmersdorf die Arbeit dann doch nicht. Im Gegensatz zum Imbissteam trägt Kriegers Unterstützung aus der CDU Schürzen mit dem Slogan „Gastropreis-Bremse“ und dem typischen Dönermann-Symbol darunter – allerdings mit Kriegers Gesicht. Die Idee des Social-Media-Beauftragten, sagt Wahlkampfleiter Abdullah Abed.
Wahlkampf
CDU will migrantenfeindliches Image loswerden – und verteilt Döner für 3,50 Euro in Charlottenburg
Am Mittwoch verteilte CDU-Kandidat Lukas Krieger in Charlottenburg Döner zum halben Preis. Doch nicht alle Gäste waren leicht zu überzeugen. Ein Mitarbeiter ist der heimliche Star.
Nadia Jusufbegovic
4 Min
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CDU-Politiker Lukas Krieger wirbt mit Dönern zum halben Preis für seine Wahlkampfthemen.
© Maurizio Gambarini / Imago