Am vergangenen Wochenende veranstaltete das Restaurant Weltwirtschaft im Haus der Kulturen der Welt ein außergewöhnliches Dinner. Zumindest wurde es von den Veranstaltern als solches angekündigt: „The (R)evolution of Indigenous Foodways – Kuratiertes Dinner mit Chef Sean Sherman.“ Tatsächlich war der Abend außergewöhnlich. Außergewöhnlich schlecht organisiert.
Das Interesse war groß, die Veranstaltungen schon mehrere Tage vorher ausgebucht. Doch während der Stargast Sean Sherman, preisgekrönter Küchenchef, Autor, Aktivist und Angehöriger des Stammes der Oglala-Lakota-Indianer, brillierte, kann man das von den Veranstaltern nicht behaupten.
Food & Drink
Chaos vom Feinsten: Kuratiertes „Dinner“ mit Sean Sherman in der Weltwirtschaft
Im Restaurant im Haus der Kulturen der Welt finden wöchentlich Veranstaltungen statt. Von Organisation und Struktur ist aber keine Spur. Ein Bericht.
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Chefkoch Sean Sherman stand in der Weltwirtschaft im Haus der Kulturen der Welt nicht selbst am Herd und überließ die Zubereitung der Gerichte dem dortigen Gastro-Team.
© Bill Phelps/@billphelpsstudio