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Charlie Kirk ermordet: Kam der Täter aus den Reihen der Maga-Bewegung?

War Tyler Robinson ein Anhänger von Nick Fuentes? Spekulationen über seine Verbindung zur extremen Rechten nach dem Mord an Charlie Kirk.

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Junge Republikaner trauern um den republikanischen Aktivisten Charlie Kirk in New York.

Junge Republikaner trauern um den republikanischen Aktivisten Charlie Kirk in New York.

© Selcuk Acar/Imago

Der konservative Aktivist Charlie Kirk, Gründer von Turning Point USA, wurde am Mittwoch während einer Veranstaltung an der Utah Valley University erschossen. Der mutmaßliche Täter, Tyler Robinson, ein 22-jähriger Mann aus Washington, Utah, wurde am Freitag festgenommen.

Die politische Ausrichtung des Täters wurde in den sozialen Medien und durch politische Kommentatoren sofort zu einem kontroversen Thema. Während einige in der rechten Szene den „radikalen linken“ Extremismus für den Mord verantwortlich machten, war schnell klar, dass Robinsons Hintergrund eher mit rechten, konservativen Werten in Verbindung stand.

Tyler Robinson: Wer ist der mutmaßliche Mörder von Charlie Kirk?

Robinson wuchs in einer konservativen Familie auf. Seine Eltern, Amber und Matt Robinson, sind beide registrierte Republikaner. Tyler war ein Student am Dixie Technical College, aber nicht an der Utah Valley University, wo er Kirk erschoss. Berichten zufolge hatte Robinson in den letzten Jahren zunehmend politische Ansichten entwickelt und war tief in die Meme-Kultur und Online-Extremismus verwickelt. Bilder aus der Vergangenheit zeigen ihn in einem Donald Trump-Kostüm an Halloween und mit Waffen bei Veranstaltungen.

Direkt nach dem Mord spekulierten viele, dass der Täter aus dem „radikalen linken“ Spektrum stamme. US-Präsident Donald Trump äußerte sich während einer Ansprache und bezichtigte die Linke, für den Mord verantwortlich zu sein. Diese frühe Annahme stieß jedoch auf Kritik, besonders als Robinsons politische Orientierung klarer wurde.

Von der linken Seite wurden Stimmen laut, die betonten, dass der Täter kein „radikaler Linker“ war. Viele wiesen auf seine Nähe zur rechten Kultur und seine familiären Wurzeln in einer republikanischen Umgebung hin. Robinsons Tat lenkte die Aufmerksamkeit auf die Spaltung innerhalb der konservativen Bewegung.

Newsweek deutete auf eine mögliche Verbindung mit den „Groypers“ – einer radikalen, rechtsextremen Gruppierung unter der Führung von Nick Fuentes. Die „Groyper Wars“ von 2019, bei denen Fuentes und seine Anhänger Kirk als zu gemäßigt kritisierten, hatten bereits damals Spannungen innerhalb des konservativen Lagers ausgelöst. Die Groypers werfen Kirk vor, zu wenig gegen Themen wie Einwanderung und LGBTQ-Rechte zu kämpfen. Einige spekulieren in Medienberichten und sozialen Medien, dass Robinson in dieser extremen Bewegung Sympathien hatte, auch wenn keine direkten Verbindungen bekannt sind.

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