Trump-Verbündeter erschossen

Nach Aussage zu Charlie Kirks Ermordung: Sender schmeißt Moderator raus

Der Mord an Charlie Kirk erschüttert die USA. US-Nachrichtensender berichten unterschiedlich über den Vorfall und die Ermittlungen. Ein Überblick.

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Charlie Kirk spricht an der Utah Valley University.

Charlie Kirk spricht an der Utah Valley University.

© Tess Crowley/The Deseret News/AP

Der prominente konservative Aktivist Charlie Kirk wurde am Mittwoch bei einer Veranstaltung an der Utah Valley University erschossen. Der mutmaßliche Schütze ist noch auf der Flucht, während sich die USA mit einer zunehmenden gesellschaftlichen Spannung konfrontiert sehen. Es wächst die Sorge, dass Kirks Ermordung möglicherweise weitere Gewalt nach sich ziehen könnte.

Die letzten Worte von Charlie Kirk, bevor eine Kugel ihn traf, waren „Violence“ (Gewalt). Die schockierenden Bilder des Attentats gingen um die Welt. In amerikanischen Medien ist der Vorfall das Topthema am Donnerstag. So titelte die Washington Post: „Trump-Verbündeter Charlie Kirk in dreistem Gewaltakt niedergeschossen“. Die New York Times widmete sich dem Charakter des 31-jährigen Aktivisten. Ross Douthat beschreibt ihn in einem Meinungsstück als eine prägende Figur des kulturellen Konservatismus und reflektierte darüber, dass ein Interview mit Kirk über die Zukunft der Trump-Regierung und sein Leben als christlicher Vater nun nicht mehr stattfinden könne.

MSNBC-Eklat: Kommentar zu „hassvoller“ Rhetorik nach Kirk-Mord

Die Medienberichterstattung über den Mord fiel je nach politischer Ausrichtung unterschiedlich aus. Während CNN in seiner Berichterstattung vor allem die Dynamik und den Kontext des Verbrechens beleuchtete, sorgte ein Kommentar von MSNBC-Analyst Matthew Dowd für Empörung. Dowd hatte spekuliert, dass Kirks Tod durch seine „hassvolle“ Rhetorik mitverursacht worden sei. Diese Aussage führte zu einem öffentlichen Eklat, woraufhin sich der Sender entschuldigte. Der Vorfall hatte auch personelle Konsequenzen. Mehrere US-Portale und der Sender Fox News berichten, dass MSNBC sich von Dowd getrennt hat.

Rebecca Kutler, Präsidentin von MSNBC, erklärte: „Während unserer Breaking-News-Berichterstattung über den Vorfall mit Charlie Kirk machte Matthew Dowd Kommentare, die unangemessen, unsensibel und inakzeptabel waren. Wir entschuldigen uns für seine Aussagen, ebenso wie er sich entschuldigt hat. Es gibt keinen Platz für Gewalt in Amerika, sei es politischer oder anderer Art.“

Im Gegensatz dazu charakterisierte der konservative Sender Fox News Charlie Kirk als „Märtyrer“ und „Patriot“ und würdigte seinen Beitrag zum politischen Diskurs.

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