Im Zusammenhang mit einer gefährlichen Körperverletzung Anfang September in Berlin-Charlottenburg hat die Polizei am Montag die Wohnungen von drei Tatverdächtigen durchsucht. Am Morgen seien Durchsuchungsbeschlüsse bei den Männern im Alter von 28, 33 und 34 Jahren in Berlin und Brandenburg vollstreckt worden, wobei zwei der drei Tatverdächtigen angetroffen worden seien, teilte die Polizei mit.
Die drei Männer stehen im Verdacht, am 5. September gemeinsam mit mehreren weiteren einen 21-Jährigen und einen 28-Jährigen in der Kaiser-Friedrich-Straße in Charlottenburg angegriffen zu haben. Die beiden Opfer wurden getreten und geschlagen, der 21-Jährige wurde zudem durch einen Schuss am Unterschenkel verletzt. Der 28-Jährige erlitt eine Platzwunde am Kopf. Ein Teil der Tatverdächtigen flüchtete zu Fuß in Richtung Wilmersdorfer Straße. Der andere Teil der Gruppe entkam in einem weißen Van über die Kantstraße und den Stuttgarter Platz ebenfalls in Richtung Wilmersdorfer Straße.
Die Ermittler konnten nun drei der Tatverdächtigen namhaft machen. Die zwei mutmaßlichen Täter, die am Montag bei den Durchsuchungen angetroffen wurden, wurden erkennungsdienstlich behandelt und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Bei den Durchsuchungen fanden die Polizisten zudem verschiedene Beweismittel, die jetzt ausgewertet werden.
Schüsse in Charlottenburg am Stuttgarter Platz, zwei Verletzte, Täter fliehen
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