Die Berliner SPD steckt in einem Tief. Das Ergebnis bei der Teilwiederholung der Bundestagswahl vor zweieinhalb Wochen war desaströs. Im Senat wird sie vor allem als Mehrheitsbeschafferin der CDU unter Kai Wegner wahrgenommen.
Dennoch herrscht in der sonst so meinungsfreudigen Partei weitgehend Ruhe. Mitten in diese Zeit der Selbstgenügsamkeit der einen und der Unzufriedenheit der anderen fällt die Neuwahl des Landesvorstands. Gleich drei Duos stellen sich zur Wahl, Verlierer wird es am Ende also reichlich geben. Zwei sind deutlich favorisiert: das Team um Amtsinhaber Raed Saleh und das um den Neuköllner Bezirksbürgermeister Martin Hikel.
Saleh stellt sich Mitgliederbefragung
Chefwahl der Berliner SPD: Die Basis entscheidet – fällt Strippenzieher Saleh jetzt durch?
Raed Saleh ist der mächtigste Mann der Berliner Regierungspartei. Jetzt macht ihm ein Duo um den beliebten Neuköllner Bürgermeister Martin Hikel sein Amt streitig.
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Raed Saleh, Mitglied des Abgeordnetenhauses und Co-Vorsitzender der SPD Berlin. Jetzt bewirbt er sich erneut um den Chefposten in der Partei.
© Sören Stache/dpa