Als die Verantwortlichen bei Citroën Anfang der 50er-Jahre mit der Entwicklung einer neuen Limousine betraut waren, hatten sie nicht im Sinn, eine „automobile Göttin“ zu schaffen. Zwar spricht sich „DS“ wie Déesse, also Göttin, aus, doch tatsächlich standen die beiden Buchstaben lediglich für den Entwicklungsauftrag – und wurden später als Modellbezeichnung übernommen.
Anfang 1950 stand das Trio André Lefèbvre (Antrieb), Paul Magès (Hydraulik) und Flaminio Bertoni (Design) vor der Aufgabe, das wegen des Zweiten Weltkriegs abgebrochene Projekt VGD (Véhicule à grand diffusion, Großserienfahrzeug) fortzuführen. Zunächst planten sie, einen dem damaligen Zeitgeschmack angepassten Nachfolger für den Citroën Traction Avant auf die Räder zu stellen.
Mobilität
Citroën DS feiert Jubiläum: Als die „automobile Göttin“ Charles de Gaulle das Leben rettete
70 Jahre Citroën DS! Die „Göttin“ der Straße gilt bis heute als Stilikone – gefeiert von französischen Präsidenten, verewigt im Kino, verehrt von Designliebhabern.
Walther Wuttke
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Seit den 50er-Jahren eine automobile Stilikone: Die Citroën DS war die Göttin der Straße.
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