Der Berliner Senat lehnt die Einrichtung von Coffeeshops ab. „Der Senat sieht darin keine Maßnahme, den Drogenmissbrauch und illegalen Drogenhandel im Görlitzer Park einzudämmen“, sagte Gesundheitssenator Mario Czaja (CDU) am Donnerstag im Abgeordnetenhaus. „Ich halte dieses Vorhaben für unrealistisch und falsch“, betonte Czaja. „Cannabis ist keine harmlose Substanz.“
Am Görlitzer Ufer hat die Polizei ein "Bearbeitungswesen" eingerichtet. Auch für eine Dixi-Toilette wurde gesorgt, damit die Rechte der Festgenommenen gewahrt werden konnten, wenn diese mal austreten mussten.
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Einige Verdächtige leisteten Widerstand und mussten in Handschellen gelegt werden.
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Ein Polizist beschützt mit einem Hund einen der Eingänge des Görlitzer Parks.
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Beamte in gelben Polizei-Westen führen einen Verdächtigen ab.
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Den meisten Festgenommenen wurden Handschellen angelegt.
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Die Dealer hatten unter anderem Marihuana und Kokain bei sich.
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Bei der "Bearbeitung" der Fälle mussten Polizisten und Verdächtige "Schlangestehen".
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Ein Polizeibeamter durchsucht einen Verdächtigen.
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Cannabis könne vielmehr gravierende gesundheitliche Folgeschäden wie erhöhte Gefahr von Psychosen, Depressionen und Herzinfarkten hervorrufen. Die Einrichtung eines Coffeeshops hätte zudem eine falsche Signalwirkung an alle Haschkonsumenten, die dann gezielt als Touristen nach Berlin pilgern würden.
Der Senator war vom CDU-Abgeordneten Kurt Wasner gezielt nach den Plänen der Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann (Grüne) gefragt worden. Herrmann lässt derzeit prüfen, ob in dem für seinen massiven Drogenhandel bekannten Görlitzer Park ein Coffeeshop eingerichtet werden könne, um Cannabis legal abzugeben und so den Drogenhandel zu reduzieren.
Czaja verwies auf die geltende Rechtslage in Deutschland, wonach es Privatpersonen wie staatlichen Behörden verboten sei, Coffeeshops zu eröffnen. Eine Ausnahme könne vom zuständigen Bundesamt nur zugelassen werden, wenn ein entsprechendes öffentliches Interesse daran bestehe. Dieses liege hier aber nicht vor, betonte der Gesundheitssenator. So bliebe nur eine Änderung des Betäubungsmittelgesetzes, wofür die Bundesregierung zuständig sei. Berlin (dpa)
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Der Görlitzer Park ist aber nicht nur als beliebter Festivalort bekannt, sondern auch als Drogenumschlagplatz. Die Polizisten führen immer öfter Befragungen bei nächtlichen Parkbesuchern durch.
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Seit 2011 hat sich die Zahl der Drogendealer im Görlitzer Park stark erhöht. Täglich verkaufen dort über 100 Rauschgifthändler ihre Waren. Die Polizei setzt einen Rauschgiftspürhund ein, um Drogen-Verstecke der Dealer aufzuspüren.
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Bei einer Razzia im November 2014 will die Polizei überall genau hinsehen und leuchtet den Park mit Flutlicht aus.
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Noch heute bieten die Reste der Ruine Theateraufführungen eine romantische Atmosphäre unter freiem Himmel: Shakespeare im August 2011 im Görlitzer Park.
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Der Pamukkale Brunnen im Görlitzer Park wurde 1998 nach dem Vorbild der berühmten Kalksteinterrassen in der Türkei gestaltet. Nach sechs Wochen wurde er wieder abgestellt, weil der portugiesische Kalksandstein bröckelte. 2007 war er eine Ruine.
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Acht Jahre lang stritten sich der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und der Brunnenkünstler Wiegand Wittig darüber, wer Schuld am Verfall trägt. 2009 stand fest: der Bildhauer hatte einen ungeeigneten Stein ausgewählt.
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2009 wurde damit begonnen, die Brunnenruine abzubauen.
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2011: Sinti und Roma Familien haben unter dem Dach des Alten Güterbahnhofes im Görlitzer Park ein Camp errichtet und harren dort bei Regenwetter aus.
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Wo früher staubiger Erdboden das Ambiente prägte, liegt heute grüner Rollrasen.
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Im Sommer wird gefeiert: Tanzende Zuschauer bei der Fête de la Musique 2011 im Görlitzer Park.
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Percussion-Musik im Görlitzer Park beim Fête de la Musique 2011.
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