Am 1. November fand die letzte Party auf dem Rollberg statt. Danach musste das SchwuZ in Neukölln schließen. Schon seit Anfang 2025 hatte sich die Insolvenz des bis dato größten Berliner Queer-Clubs abgezeichnet. Doch seitdem gab es auch Hoffnung: Kann das SchwuZ an einem anderen, vielleicht kleineren Ort neu starten?
Denn das SchwuZ war für viele (nicht nur queere) Menschen in Berlin weit mehr als ein Club. Das hat mit seiner Geschichte zu tun: Motiviert durch Rosa von Praunheims Film „Nicht der Homosexuelle ist pervers, sondern die Situation, in der er lebt“ von 1971 taten sich rund 50 vorwiegend schwule Männer zur Homosexuellen Aktion Westberlin (HAW) zusammen. Ihr Ziel: die Streichung des Paragrafen 175 StGB, also die Entkriminalisierung von Homosexualität in der BRD – zu der es übrigens erst 1994 kam, weit später als in der DDR.
Clubkultur
Comeback des SchwuZ: Zieht der Queer-Club ins Metropol am Nollendorfplatz?
Seit November 2025 ist der Queer-Club SchwuZ heimatlos. Am Neuköllner Rollberg konnte er nicht bleiben. Gibt es nun eine Zukunft im Schöneberger Regenbogenkiez?
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Das Metropol am Nollendorfplatz, hier in einer Aufnahme von 2001
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