Der Senat sucht händeringend nach Orten für Flüchtlingsunterkünfte in der Stadt: 16 Containerdörfer sollen laut Stadt in der nächsten Zeit hochgezogen werden, ein 17. auf dem Tempelhofer Feld ist geplant. Doch all das werde nicht reichen, sagt Albrecht Broemme, Koordinator für Flüchtlingsangelegenheiten, der Berliner Zeitung: „Wir brauchen dringend 50 weitere Standorte.“ Dann könne endlich das Ankunftszentrum in Tegel entlastet werden. Flüchtlinge, so der Plan, könnten dann direkt von dort in Unterkünfte verteilt werden. Die Dauerunterbringung in Tegel wäre damit Geschichte.
UPDATE
Flüchtlinge
Exklusiv: Berlin plant 50 neue Flüchtlingsunterkünfte – es dürfte wieder den Osten treffen
Berlin braucht deutlich mehr Unterkünfte als bislang geplant, um Flüchtlinge beherbergen zu können. Der Grund: Die Dauerunterbringung in Tegel soll ein Ende haben.
6 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Blick in die Flüchtlingsunterkunft im ehemaligen Flughafen Tegel. Manche leben bis zu anderthalb Jahren in den Leichtbauhallen.
© Sabine Gudath