Wenn die Modewelt anfängt, Fahrräder, hölzerne Badestege und Käsebrote in ihren Instagram-Stories zu teilen, weiß man: Es ist wieder so weit – die Copenhagen Fashion Week steht an.
Dass die dänische Hauptstadt nun das 20. Jahr ihrer Modewoche feierte – mit einem Vier-Tage-Programm aus 34 Shows und Präsentationen –, ist deshalb weit mehr als ein Jubiläum. Es ist ein Anlass, die Rolle dieser Modewoche zu bilanzieren.
In der Modebranche spricht man traditionell von den „Big Four“, den großen Vier: Paris, Mailand, London und New York bilden das Gravitationszentrum. Innerhalb dieser festgesteckten Hierarchie hat sich Kopenhagen in den vergangenen Jahren einen bemerkenswerten fünften Platz erkämpft – als die wohl einflussreichste Alternative zu den großen Playern.
Mode
20 Jahre Copenhagen Fashion Week: Zwischen Scandi-Traum und der Suche nach Vision
Die Kopenhagener Modewoche ist längst etabliert, der Scandi-Look ist zur globalen Marke geworden. Zum 20. Jubiläum stellt sich die Frage: Genügt das?
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Der Kopenhagener Streetstyle prägt seit zwei Jahrzehnten weltweite Trends und steht für mühelosen Scandi-Chic.
© Noor-u-nisa-Khan