Der ehemalige Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums Stephan Kohn wurde im Laufe einer Sitzung der Corona-Enquetekommission vom CDU-Politiker Axel Müller mit einer traumatischen Missbrauchserfahrung in seiner Jugend konfrontiert.
In einer exklusiv vorliegenden Beschwerde spricht Kohn von einem „beispiellosen Übergriff auf meine Person und meine Würde“ und warnt vor einer „psychologisierenden Delegitimierung“ von Sachverständigen im Parlament.
Die Beschwerde richtet sich an die Bundestagspräsidentin Julia Klöckner und ging laut Kohn auch an die Mitglieder der Enquetekommission, den Ältestenrat des Bundestages sowie die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Kerstin Claus. Die Berliner Zeitung dokumentiert das Schreiben im Wortlaut:
Exklusiv
Corona-Enquete: Sachverständiger legt nach Verweis auf Missbrauch Beschwerde ein
Stephan Kohn fühlte sich in der Enquete-Kommission angegriffen. Er legt beim Bundestag Beschwerde ein. Die Berliner Zeitung veröffentlicht sie im Wortlaut.
BLZ
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Der CDU-Abgeordnete Axel Müller konfrontierte im Rahmen der Corona-Enquetekommission einen Sachverständigen mit dessen Missbrauchserfahrung als Jugendlicher.
© dts Nachrichtenagentur/Imago