Debatte

Corona-Maßnahmen: Bekenntnisse eines Bagatellisierers

Unser Autor sieht die Gefahren, die das Virus mit sich bringt. Er sieht aber auch die Gefahren, die die Maßnahmen zum Infektionsschutz mit sich bringen.

Eckhard Dietz
5 Min
Auf leeren Bänken und Tischen an einem Spielplatz am Köpenicker Wuhleweg liegt ein wenig Schnee. 

Auf leeren Bänken und Tischen an einem Spielplatz am Köpenicker Wuhleweg liegt ein wenig Schnee. 

Mit der Bezeichnung Bagatellisierer kann ich mich gut abfinden. Wobei ich unbedingt einen Zwang fühle, mich von Corona-Leugnern, Verschwörungstheoretikern, Impfgegnern und all den Wissenschaftsfeinden zu distanzieren, die jetzt offensichtlich an jeder Ecke lauern. Leute, die es schon immer gab, erscheinen jetzt als so gefährlich, dass Markus Söder sie geheimdienstlich überwachen will. Dabei liegt mir Querdenken im Vergleich mit Stromlinienförmigdenken viel näher. Nun gut, ich leugne Corona nicht – weder den Virus, noch die neue Ansteckungsgeschwindigkeit, nicht mögliche schwere Krankheitsverläufe und Spätschäden. Ich lese die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu Corona und habe 2012  als Wissenschaftstheoretiker selbst ein Buch veröffentlicht, warum wissenschaftliche Erkenntnis besser ist als Alltagserkenntnis.

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