Ein Familienvater habe wegen der am Montag beginnenden Kita seiner Kinder einen Test verlangt und während des Streits eine Charité-Mitarbeiterin in ein Absperrgitter gestoßen, berichtet der Tagesspiegel. Die Familie sei schon neun Tage in Berlin gewesen. Zuvor soll sie in der Türkei gewesen sein.
„Als Vorstand Krankenversorgung ist es meine Aufgabe, mich schützend vor die am Sonntag freiwillig arbeitenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu stellen“, verteidigte Frei die Schließung. Er nannte zudem einen Medienbericht irreführend, wonach auch am Freitagabend um 21 Uhr keine Tests am Flughafen Tegel mehr durchgeführt worden seien.
Die Flughafengesellschaft wies darauf hin, dass die Tests für Einreisende nicht nur am Flughafen möglich seien. Dafür sind auch Vertragsarztpraxen vorgesehen.
Seit dem 8. August sind nach einer Verordnung des Bundesgesundheitsministeriums Tests für Einreisende aus Risikogebieten verpflichtend. Solange kein negatives Testergebnis vorliegt, müssen sich Einreisende aus Risikogebieten in Quarantäne begeben. Fällt der Test positiv aus, ist in jedem Fall eine zweiwöchige Quarantäne notwendig.
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