Coupé mit Hänger

INA PAULE KLINK liebt Pferdestärken – auf vier Beinen, aber auch auf vier Rädern. Die Schauspielerin, Sängerin undSpringreiterin fährt mit ihrem Mercedes-Coupé sowohl zu ihrem Vater, der Profispringreiter ist, in den Stall,als auch nach Erfurt zum Dreh von „Schloss Einstein“.

Peter Brock
3 Min
Die 32-jährige Ina Paule Klink wurde in Zossen geboren, lebt in Berlin-Mitte und ist nun im Kino als Geisha Gisela in „Sushi aus Suhl“ zu sehen. Am 3. November läuft um 20.15 Uhr in der ARD der Thriller „Blutadler“, in dem sie eine Kommissarin spielt.

Die 32-jährige Ina Paule Klink wurde in Zossen geboren, lebt in Berlin-Mitte und ist nun im Kino als Geisha Gisela in „Sushi aus Suhl“ zu sehen. Am 3. November läuft um 20.15 Uhr in der ARD der Thriller „Blutadler“, in dem sie eine Kommissarin spielt.

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Lassen Sie uns über Autos reden, Frau Klink ...

... ja, gerne, total gerne, find ich super. Ich liebe Autos, ich bin eine richtige Autoliebhaberin ...

... das hätte ich ja, ehrlich gesagt, nicht gedacht, heißt es doch immer, bei jungen Frauen seienAutos keine Statussymbole mehr ...

Mein Auto ist auch kein Statussymbol. Es ist mehr. Es ist mein Wohnzimmer, ich frühstücke morgens darin, ich telefoniere darin, es sieht supergeil aus, es ist schnell und wenn ich angekommen bin, denke ich oft, schade, schon da...

Das klingt nach einer innigen Beziehung. Und gute Beziehungen müssen ja gepflegt werden.Machen Sie das auch?

Aber klar. Ein dreckiges Auto, eins, in dem Pappbecher oder Papiertaschentücher rumliegen, das geht gar nicht. Ich sauge und putze mein Auto mindestens ein Mal pro Woche. Und dann gut zwei Stunden lang. Katzenwäsche dauert bei mir eine dreiviertel Stunde.

Das heißt, wenn Sie einen Mann kennenlernen, in dessen billigem Kleinwagen auf dem Rücksitz alte Zeitungen und Schokoladenpapier liegen, dann ist das nichts für Sie ...

(lacht)... dazu sag ich jetzt nichts ...

Schade. Sie fragen Männer also nicht zuallererst, was für ein Auto sie fahren?

Zuallerst nicht. Aber, zugegeben, ich frage schon. Schließlich hat man dann,wenn sie sich auch für Autos interessieren, schon mal ein gutes Gesprächsthema. Und, klar, wenn der Mann einen Jeep fährt, ist das natürlich schon attraktiver, als wenn er einen südostasiatischen Kleinwagen hat.

Es kommt also auf die Marke an?

Naja, sicher sind Nissanfahrer keine schlechteren Menschen als Mercedesfahrer. Aber ich fahreMercedes. Schon immer.

Wie kam es dazu?

Ich komme ja aus dem Osten. Kurz vor der Wende bekam mein Vater einen alten Mercedes von einer Tante aus Gießen geschenkt. Der hatte am Ende 800 000 Kilometer runter und lief noch. Und er war hässlich grün. Aber das hat mich geprägt, bis heute.

Und nun fahren Sie einen alten grünen Benz?

Nein, einen relativ neuen, schwarzen, ein Coupé der E-Klasse mit einem flotten Benziner drin und mit Automatik.

Sie reiten doch, Sie haben Pferde. Lassen Sie diese dann von einer Spedition zum Springturnier bringen?

Aber nein. Mein Mercedes kann 1,9 Tonnen ziehen. Das genügt für einen Hänger mit zwei Pferden. Das sieht zwar ungewöhnlich aus, ist aber okay. Ein Wagen ohne Anhängekupplung käme für mich sowieso nicht infrage. Für Fahrten ohne Pferd mach ich die Kupplung ab, dann sieht das Coupé schicker aus.

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