Der Fall des sogenannten Darkroom-Mörders sorgte im späten Frühjahr 2012 ein paar Wochen lang für Aufsehen in Berlin. Nur eines der Opfer dieses Serientäters kam in einem für anonymen Sex zwischen Männern vorgesehenen Hinterzimmer einer Bar in Berlin-Friedrichshain zu Tode, zwei weitere starben in ihren eigenen Betten. Doch was in den skandalheischenden Schlagzeilen über tote Homosexuelle hängenblieb, war der Darkroom – und es ist fast erstaunlich, dass nun der Dreiteiler, in dem diese Mordserie noch einmal aufgerollt wird, deutlich schlichter betitelt ist. Was allerdings nicht unbedingt heißt, dass „Crime Scene Berlin: Nightlife Killer“ (seit 3. April auf Netflix) auf Reißerisches komplett verzichtet.
True Crime
„Crime Scene Berlin: Nightlife Killer“: Der Mörder im Darkroom
True Crime made in Berlin: „Crime Scene Berlin: Nightlife Killer“ rollt eine Mordserie von 2012 noch einmal auf. Übertrieben reißerisch? Die Streaming-Kritik.
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Szene aus der neuen Netflix-True-Crime-Serie „Crime Scene Berlin: Nightlife Killer“
© Netflix