Auch 17 Tage nach dem islamistischen Anschlag auf den Christopher Street Day (CSD) in Berlin sind viele Fragen offen. Etwa die Frage, warum sich der öffentliche Fokus fast vollständig auf das Auto richtet, mit dem der Täter im Tiergarten in Menschengruppen gefahren war. Denn viele Menschen wurden durch Messerstiche in den Oberkörper zum Teil erheblich beziehungsweise lebensgefährlich verletzt.
Nach offiziellen Angaben wurden bei dem Anschlag eine 65-jährige Frau aus Polen getötet und 31 weitere Personen verletzt. Wie viele von ihnen Stichverletzungen erlitten haben, das könne man nicht sagen, sagt eine Sprecherin der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe. Nach ihren Worten geht es bei den Ermittlungen darum, herauszufinden, ob der 21-jährige Attentäter Abdul Ballout allein handelte oder ob er Hintermänner hatte beziehungsweise in ein Netzwerk eingebunden war. Die Bundesanwaltschaft, so teilte der RBB am Dienstagabend mit, hat ihre Ermittlungen zu Abdul Ballout jetzt „formal eingestellt“. Die Ermittlungen gegen mögliche Hintermänner sollen allerdings immer noch andauern.
Terror
Stichverletzungen beim CSD-Anschlag in Berlin: Video wirft neue Fragen zum Tatablauf auf
Ein Islamist tötete beim Christopher Street Day eine Frau und verletzte 31 Menschen. Ein YouTuber schildert den Anschlag aus einer ganz anderen Perspektive.
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Checkarell schildert seine Erlebnisse nach dem CSD-Attentat aus einer ganz anderen Sicht.
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