Kommentar

Sommerinterview mit Tino Chrupalla: Das Anti-AfD-Programm der ARD zieht nicht mehr

Im Sommerinterview setzt die ARD auf altbekannte Muster im Umgang mit der AfD. Tino Chrupalla bleibt gelassen, ist dabei aber nicht immer überzeugend.

4 Min
Tino Chrupalla (l), AfD-Bundesvorsitzender, und Markus Preiß (r), Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios, stehen vor Beginn der Aufzeichnung des ARD-Sommerinterviews im «Bericht aus Berlin» im ARD-Hauptstadtstudio.

Tino Chrupalla (l), AfD-Bundesvorsitzender, und Markus Preiß (r), Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios, stehen vor Beginn der Aufzeichnung des ARD-Sommerinterviews im «Bericht aus Berlin» im ARD-Hauptstadtstudio.

© Carsten Koall/dpa

Während beim ZDF nahezu zeitgleich die AfD-Co-Chefin Alice Weidel Rede und Antwort stand, empfing der Moderator Markus Preiß den Bundessprecher Tino Chrupalla zum ARD-Sommerinterview – zwei Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Was folgte, war weniger ein Gespräch über Politik als eine Vorführung, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk seine Rolle gegenüber der derzeit stärksten Kraft im Land offenbar versteht.

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