Recht so!

Kommentar: Menschen wie Elon Musk brechen Regeln und bewirken Umbrüche – wo sind die Grenzen?

Regeln zu brechen gehört zum Alltag. Unser Kolumnist fragt sich, wo die schöpferische Kraft des Regelbrechens endet und wo die destruktive Seite beginnt.

4 Min
Elon Musk – ein Mann eine Botschaft: DOGE ist nicht nur der Name einer Krytowährung, für die der Milliardär gern  wirbt. Es ist auch das Kürzel jener Abteilung, die unter ihm für Präsident Trump die US-Behörden zusammenstreicht.

Elon Musk – ein Mann eine Botschaft: DOGE ist nicht nur der Name einer Krytowährung, für die der Milliardär gern  wirbt. Es ist auch das Kürzel jener Abteilung, die unter ihm für Präsident Trump die US-Behörden zusammenstreicht.

© Andrew Leyden/AP

Die unzähligen Krimis dieser Welt mögen höchst unterschiedlich sein, aber eigentlich drehen sie sich meist um die Frage: Warum hat der Täter das getan? Oder: Warum hat er zufällig oder in voller Absicht kriminell gehandelt? Kriminell zu werden bedeutet im Kern nichts anderes, als etwas Verbotenes zu machen, Regeln zu brechen. Aber nicht jedes Brechen von Regeln ist gleich kriminell.

Regeln sind die Leitplanken des alltäglichen Lebens; sie sind jene ungeschriebenen oder geschriebenen Vorschriften, die das Leben vorhersagbar machen und damit ziemlich langweilig, aber eben auch angenehm und überlebbar. Regeln geben den Menschen in ihrem täglichen Tun jene kleinen und großen Orientierungen, die sie durch den Tag kommen lassen. Gemeint sind nicht etwa Regeln, wie das Zähneputzen am besten funktioniert oder dass Männer keine Socken unter Sandalen tragen. Das sollte allen selbst überlassen bleiben – es geht um die Regeln des Zusammenlebens.

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