Kolumne „Das fliegende Auge“

Das Festival „Mauerfilme“ in Berlin: Über das Genres des Mauerfilms

Ein Festival zeigt Filme über die Teilung Berlins, 60 Jahre nach dem Mauerbau. Ein so volles Programm gab es noch nie. Schauplatz ist der Mauerpark.

3 Min
Unser Kolumnist Claus Löser blickt jede Woche in die Welt des Films.

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© Stephanie F. Scholz

Schon bald wird es mehr Filme über die Mauer geben, die nach 1989 gedreht wurden, als solche, die davor entstanden sind. Es scheint, als wäre die Mauer inzwischen selbst zu einer gigantischen Projektionsfläche geworden. Nun widmet sich ein dreitägiges Festival den Spuren, die jene 160 Kilometer Beton und Stacheldraht in der Filmgeschichte hinterlassen haben. Ein derart geballtes Programm zum Thema gab es noch nie. Als angemessener Schauplatz für die Vorführungen dient das Amphitheater im Mauerpark. Hier werden 70 kurze und lange Filme gezeigt, daneben gibt es Gespräche, Kinderprogramme und auch eine Comedy-Show.

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