Fußball

„Das freut einen extrem“ – so erlebte Marie-Louise Eta ihr Debüt bei Union

Rekordkulisse, emotionale Choreo und eine deutliche Pleite gegen den FC Bayern: Union-Trainerin Marie-Louise Eta zieht nach ihrem ersten Spiel eine gemischte Bilanz.

5 Min
Union-Cheftrainerin Marie-Louise Eta musste bei ihrem Debüt eine klare Niederlage hinnehmen.

Union-Cheftrainerin Marie-Louise Eta musste bei ihrem Debüt eine klare Niederlage hinnehmen.

© Imago/Nordphoto/Engler

Schon nach wenigen Minuten gab es den ersten Applaus. Jella Veit war hart in einen Zweikampf gegangen, gewann den Ball und ihre Trainerin, Marie-Louise Eta, klatschte Beifall. Der 1. FC Union Berlin hatte so angefangen, wie sie es gefordert hatte. Mutig, mit Leidenschaft und Gier auf den Ball gingen die Unionerinnen in den Anfangsminuten gegen den FC Bayern ins Spiel und sahen aus, als könnten sie die ungeschlagenen Meisterinnen der Vorsaison tatsächlich ein wenig ärgern. So, wie es sich Eta vor dem Spiel gewünscht hatte.

Allzu lange hielten ihre Spielerinnen dieses hohe Level nicht durch. Der FC Bayern brauchte etwa zwanzig Minuten, dann rissen die Stars aus München das Spiel an sich. Vielleicht hatte sie die Großchance, die Unions Eileen Campbell vergeben hatte, aufgeweckt. Vielleicht mussten sie sich auch erst einmal an die Atmosphäre im Stadion An der Alten Försterei gewöhnen, bevor sie ihre Qualität in jenes 1:4 ummünzen konnten, das am Ende des Spiels auf der Anzeigetafel leuchtete.

Mit einem Abo weiterlesen

Sie haben bereits ein B+ Abo?

*