Claire Cunningham ist unterwegs. Mit Rucksack und Regenjacke. Mit Stiefeln und ja – natürlich mit ihren Krücken, von denen sie sagt, dass sie so etwas wie eine Erweiterung ihres Körpers seien. Seit einem Jahr ist Cunningham Professorin am Berliner Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz (HZT), vor drei Jahren wurde die Tänzerin und Choreografin dafür, dass sie mit und aus ihren Krücken heraus eine eigene Tanzsprache und eine eigene Ästhetik entwickelt hat, mit dem Deutschen Tanzpreis ausgezeichnet.
In der Kunst und ganz besonders im Tanz, sagt Cunningham, sei der Blick eingeengt auf bestimmte Körper. Aber wie und wo, in welchem Kontext wir jemanden erleben können, beeinflusst maßgeblich mit, wie wir Personen wahrnehmen.
Festival
Das inklusive Festival No Limits Berlin feiert zwei Wochen die Schönheit des Mangels
Unterwegs mit Liedern von Gustav Mahler, mit Rollstühlen und Krücken. Die elfte Ausgabe des Festivals für Disability & Performing Arts, „No Limits“, beginnt im Hebbel-Theater.
Michaela Schlagenwerth
5 Min
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Ein Highlight aus dem Programm: Die Londoner Stopdance Company mit „Lived Fiction“
© Chris Parkes