Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen teilte der Berliner Zeitung auf Anfrage mit, dass sie momentan einen Mietvertrag für die Zollgarage des ehemaligen Flughafen Tempelhofs erarbeite und bereits den Einbau einer Trinkwasser Ver- und Entsorgung in Auftrag gegeben habe. Das Kollektiv zeigt sich offen für diese Lösung, stellt sich aber auch klar gegen eine Räumung und weist darauf hin, dass ähnliche Versprechungen in der Vergangenheit des Öfteren ins Leere liefen.
Verdrängung in Berlin
Das Kollektiv des Jugendzentrums Potse hofft auf neue Räume
Bis zum Umzug in die Zollgarage am Tempelhofer Feld fordern das Potse-Kollektiv und das Bündnis für die Potse eine Aussetzung der Räumung am 19. Mai.
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Anfang 2019 wurde der Mietvertrag der Potse nicht verlängert. Seitdem weigert sich das Betreiber-Kollektiv des linken Jugendtreffs, die Räumlichkeiten aufzugeben, und hält diese besetzt. Am 19. Mai soll geräumt werden.
© Imago