Musik

DDR-Schlagerstar Veronika Fischer: Wegen Stimme „in ärztlicher Behandlung“

Nach Absage der Abschiedstour meldet sich das Management zu Wort. Ärzte wollten nicht, dass die Sängerin auftritt. Das ist der Grund.

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Wegen ihrer Stimme: DDR-Star Veronika Fischer sagte ihre Abschiedstourneee ersatzlos ab.

Wegen ihrer Stimme: DDR-Star Veronika Fischer sagte ihre Abschiedstourneee ersatzlos ab.

© Marius Schwarz/imago

Nach der überraschenden Absage ihrer Abschiedstournee meldet sich nun das Management von Veronika „Vroni“ Fischer (74) zu Wort. „Veronika Fischer ist in ärztlicher Behandlung“, sagte ihr Manager Marco Wollny der Berliner Zeitung. Die Ärzte hätten Alarm geschlagen und der Sängerin von den geplanten großen Konzerten abgeraten.

Damit ist klar: Der Abschied von der großen Bühne fällt für eine der bekanntesten Stimmen der DDR anders aus als geplant. Noch im Sommer hatte Fischer angekündigt, ihre mehr als 55 Jahre währende Bühnen-Karriere mit einer Abschiedstournee zu beenden. Der Auftakt war für den 5. September in Neubrandenburg vorgesehen, im Oktober und November sollten Konzerte in Berlin und Potsdam folgen. Insgesamt sieben Konzerte sollte es geben. Die Termine wurden ersatzlos gestrichen.

Die Sängerin selbst schrieb auf Facebook: „Leider hat sich meine Stimme etwas eingefangen, der Körper zeigt mir Grenzen, ich muss es akzeptieren! So bin ich gezwungen, Euch schweren Herzens schon eher Ade zu sagen.“

DDR-Star Veronika Fischer: Sie wollte kein Playback singen

Wollny betont, wie ernst die Situation sei. Die Ärzte hätten der Sängerin kurz vor dem Tourneestart kein Okay für die Auftritte gegeben. Ob die Stimmerkrankung vorübergehend oder dauerhaft sei, könne derzeit nicht gesagt werden, so der Manager. Auf der Abschiedstour Playback zu singen, hatte Veronika Fischer abgelehnt. „Sie ist eine Perfektionistin“, so der Manager.

Ganz von der Bühne verschwinden müsse sie möglicherweise nicht. Wollny schließt kleinere Formate nicht aus: „Auftritte in kleinen Sälen oder Gesangseinlagen bei geplanten Lesungen wären durchaus denkbar – aber keine großen Konzerte mehr mit Band.“

Die Fans müssen sich damit auf ein stilleres Ende einer großen Karriere einstellen. Die Tickets für die abgesagte Tournee werden an den Vorverkaufsstellen zurückgenommen, so Manager Wollny.

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