Pink-Floyd-Gründer

Debatte um Roger Waters - Messe sieht sich gebunden

Dem britischen Musiker werden antisemitische Tendenzen nachgesagt. Darf er deshalb nicht im Mai in Frankfurt auftreten?

dpa
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ARCHIV - Roger Waters bei einem Auftritt in Helsinki (2018). Um den Musiker aus Großbritannien ist eine Debatte entflammt.

ARCHIV - Roger Waters bei einem Auftritt in Helsinki (2018). Um den Musiker aus Großbritannien ist eine Debatte entflammt.

© Onni Ojala/Lehtikuva/dpa

In der Festhalle auf dem Frankfurter Messegelände ist für den 28. Mai ein Konzert des britischen Musikers Roger Waters geplant. Zuletzt hatten sich Forderungen nach einer Konzertabsage gehäuft.

So hatte Hessens Antisemitismusbeauftragter Uwe Becker argumentiert, Waters habe sich in den zurückliegenden Jahren „immer mehr zu einem hasserfüllten Gegner des Staates Israel entwickelt“. Waters trete „mit zunehmender Aggressivität für die antisemitische Boykottbewegung BDS ein“. Die Bewegung „Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen“ - abgekürzt BDS - ruft Musiker, Sportler, Firmen und Politiker dazu auf, nicht in Israel zu investieren oder dort aufzutreten.

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