Wer sich mit der Architekturgeschichte der DDR beschäftigt, kommt um ihn nicht herum: Bruno Flierl, den 1927 im schlesischen Bunzlau geborenen Architekten, Historiker, Publizisten, am Sozialismus oft Zweifelnden und Verzweifelnden. Ein recht kleiner Mann mit sanfter Stimme und verbindlichem Auftreten, der lieber debattiert als streitet und gerne seine Erkenntnisse weitergibt, die er in sich heute vollendenden 95 Lebensjahren gesammelt hat. Nicht zuletzt seine 2007 erstmals erschienene Lebens-Materialsammlung (im Internet kostenlos) ist eine Fundgrube für DDR-Historiker.
Architektur
Dem Architekten und Historiker Bruno Flierl zum 95. Geburtstag
Die Baukunst ist für ihn immer auch ein gesellschaftliches Thema. Dass er in beiden deutschen Systemen oft zur Minderheit gehörte, liegt in der Natur der Sache.
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Bruno Flierl im Jahr 2009 an der Baustelle auf dem Schlossplatz in Berlin-Mitte.
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