Demonstration

Demo am Brandenburger Tor: Friedensbewegung fordert Stopp der Rüstungsexporte

Rund 600 Menschen haben für Frieden demonstriert. Das Bündnis „Wir sind viele“ fordert einen Stopp aller Waffenlieferungen – auch an die Ukraine.

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Mehrere hundert Menschen demonstrierten am Brandenburger Tor (Symbolbild).

Mehrere hundert Menschen demonstrierten am Brandenburger Tor (Symbolbild).

© Jürgen Ritter/Imago

Rund 600 Menschen haben am Samstag in Berlin unter dem Motto „Frieden, Freiheit und Grundrechte" demonstriert. Das Bündnis „Wir sind viele“ forderte einen Kurswechsel in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik sowie ein Ende sämtlicher Rüstungsexporte.

Die Teilnehmer versammelten sich am frühen Nachmittag auf dem Platz des 18. März am Brandenburger Tor. Zahlreiche Fahnen mit der Friedenstaube waren dort zu sehen. Auf Transparenten stand unter anderem „Keine Waffen in Kriegsgebiete“, „Stoppt Nato-Kriege“, „1. Weltfrieden statt 3. Weltkrieg“ sowie „Russland + Deutschland = Freundschaft“.

Nach mehreren Redebeiträgen auf der Bühne am Brandenburger Tor war ein Demonstrationszug zum Alexanderplatz und zurück geplant. Für den späten Nachmittag war dort eine Abschlusskundgebung vorgesehen. Die Teilnehmerzahl gaben sowohl Polizei als auch Veranstalter mit rund 600 an. Nach Angaben der Berliner Polizei verlief die Kundgebung bis zum Nachmittag ohne besondere Vorkommnisse.

Forderung nach Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine

Das Bündnis „Wir sind viele“ verlangt einen grundsätzlichen Kurswechsel in der Außen- und Sicherheitspolitik und einen Stopp von Rüstungsexporten. Ausdrücklich schließt das auch Waffenlieferungen an die Ukraine mit ein, die vor rund viereinhalb Jahren von Russland angegriffen wurde.

Zudem fordert das Bündnis eine umfassende Aufarbeitung der politischen Entscheidungen und Maßnahmen während der Corona-Pandemie. „Wir sind viele“ ruft nach eigenen Angaben seit mehreren Jahren jeweils für Anfang August zu einer Demonstration in Berlin auf. (mit dpa)

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