Kommentar zur Veranstaltungsbranche

Der 1. FC Union beweist, dass Großveranstaltungen in der Krise funktionieren

Mit Mut und Kreativität haben die Eisernen ihren eigenen Weg in der Pandemie gefunden. Das kann zum Vorbild für die gesamte Veranstaltungsbranche werden.

Max Ohlert
2 Min
Dirk Zingler, Präsident des 1. FC Union, wurde zuletzt gar mit Corona-Leugnern in einen Topf geworfen. Dabei warb er bereits im April für ein Konzept, das der Veranstaltungsbranche in der Krise den Rücken stärken kann.

Dirk Zingler, Präsident des 1. FC Union, wurde zuletzt gar mit Corona-Leugnern in einen Topf geworfen. Dabei warb er bereits im April für ein Konzept, das der Veranstaltungsbranche in der Krise den Rücken stärken kann.

© imago-images/Contrast

Dabei ist der Klub, vor allem für die schwer gebeutelte Veranstaltungsbranche, wohl das beste Vorbild, das es derzeit gibt. Mitten in der Krise hat der Verein, angeführt von Präsident Dirk Zingler, umgesetzt von seinen unzähligen Anhängern und abgesegnet vom Berliner Senat, seinen eigenen, kreativen Weg gefunden, um möglichst vielen Menschen ein sicheres Stadionerlebnis zu bieten und ebenso vielen Angestellten im Stadion ihre Lebensgrundlage zu sichern. 

Im April warb Zingler erstmals öffentlich für Verständnis und Lösungsansätze, nicht für den Fußball im Speziellen, sondern für die Veranstaltungsbranche im Allgemeinen. Die Eisernen legten wenige Wochen später sogar einen ersten grobkantigen, aber nicht utopischen Entwurf vor, wie Veranstaltungen mit flächendeckenden Corona-Tests auch in der Krise stattfinden könnten. Dafür wurden sie erst verlacht, später auch angefeindet und als Corona-Relativierer diffamiert.

Doch die alarmierenden Hilferufe aus der Veranstaltungsbranche sollten Anlass genug sein, endlich konstruktiv über Lösungen zu sprechen und zuzuhören, statt zu kritisieren. Der 1. FC Union ist längst bereit dafür.

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