Die Parole „ACAB“ (frei übersetzt: „Alle Bullen sind Bastarde“) steht in Berlin an vielen Hauswänden und gehört zur 1.-Mai-Folklore. Nun widmet sich ein ARD-Film den Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizisten am 1. Mai 2021, bei denen es zu über 300 Festnahmen kam und fast einhundert Beamte verletzt wurden. Doch anders, als es der Titel „Polizei“ erwarten lässt, stehen hier nicht etwa die Polizisten im Mittelpunkt. Es wird auch nicht aus verschiedenen Perspektiven nach der Dynamik von Demonstrationen gefragt, wie vor einem Jahr im sehenswerten ZDF-Drama „Allein zwischen den Fronten“.
Fernsehen
Der ARD-Film „Polizei“ erzählt von den Berliner Mai-Krawallen und agitiert für die „Rote Hilfe“
Laila Stieler hat schon preisgekrönte Drehbücher für Andreas Desen geschrieben. Ihr Fernsehfilm „Polizei“ ist nun sehr didaktisch und einseitig geraten. Die Fernsehkritik.
3 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Merle (Antonia Breidenbach) hilft Anton (Levy Rico Arcos), seine Erinnerungen wiederzufinden.
© NDR/Julia Terjung