„Die Situation hat sich verschärft“, sagte Arbeits- und Sozialsenatorin Elke Breitenbach am Dienstag nach einer Sitzung des Senats. Ein Grund dafür sei auch die Corona-Pandemie, so die Linken-Politikerin. „Wir haben ganz viele Jugendliche auf dem Markt, die eine Ausbildung beginnen möchten.“ Unternehmen, die nicht ausbildeten, sägten an dem Ast, auf dem sie sitzen, sagte Breitenbach mit Hinweis auf den Fachkräftemangel in vielen Branchen. „Geben Sie sich einen Ruck, sorgen Sie dafür, dass es ausreichend Ausbildungsplätze gibt.“
Angebot und Nachfrage
Der Berliner Ausbildungsmarkt steckt in der Krise
Etwa 7000 Bewerber haben zum Start des Ausbildungsjahres noch keinen Ausbildungsplatz, gleichzeitig gibt es noch viele freie Plätze. Schuld ist auch Corona.
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Ende Juli war Arbeitssenatorin Elke Breitenbach zu Gast beim Pilotprojekt „Ausbildungshotel“ im Abacus-Hotel am Tierpark. Dort werden Azubis, die wegen der Corona-Krise ihre Ausbildung nicht starten oder fortsetzen konnten, gefördert.
© dpa/Annette Riedl