Interview zur Räumung der Liebig 34

Andrej Holm: „Es muss politischer Druck auf den Eigentümer ausgeübt werden“

Am Freitag soll das Hausprojekt in der Liebigstraße 34 geräumt werden. Der Stadtforscher Andrej Holm blickt zurück in die Ost-Berliner Besetzerszene nach 1989. Er sagt, die Besetzer sind von der Stadt Berlin hinters Licht geführt worden.

7 Min
Bewohner des Berliner Hausprojekts „Liebig 34“ führen ein Theaterstück vor dem Haus in der Liebigstraße 34 auf, um ihre Perspektive auf die Räumungsklage darzustellen und gegen diese zu protestieren. Im Streit um eine Räumungsklage gegen die Bewohner des Hauses will das Landgericht eine Entscheidung verkünden.

Bewohner des Berliner Hausprojekts „Liebig 34“ führen ein Theaterstück vor dem Haus in der Liebigstraße 34 auf, um ihre Perspektive auf die Räumungsklage darzustellen und gegen diese zu protestieren. Im Streit um eine Räumungsklage gegen die Bewohner des Hauses will das Landgericht eine Entscheidung verkünden.

© dpa/Britta Pedersen

Berliner Zeitung: Lieber Herr Holm, das besetzte Haus in der Liebigstraße 34 in Friedrichshain soll am Freitag geräumt werden. Viele kennen die Geschichte der Hausbesetzungen in West-Berlin. Können Sie uns sagen, ob es auch in Ost-Berlin und in der DDR zu Hausbesetzungen kam?

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