Ein letztes Sommerwochenende, das bei Sonnenschein mit Freunden verbracht wird. In offenen Schuhen und mit Eiscreme in der Hand über den Markt schlendern, ein kühles Bier in der Bar nebenan am Abend.
Das Sommerkleid, das man eigentlich für Juliabende gekauft hatte, darf nicht ungetragen im Schrank verschwinden – eine letzte Gelegenheit, es nochmal überzustreifen. Die Wespen schwirren suchend um die bestellten Gerichte herum und stören Restaurantgäste bei ihrem Genuss. Der Drink des Sommers, ein Spritz oder ein Negroni mit weißem Vermouth, schmeckt fast schon ein wenig vergoren, und die Bewohner Berlins scheinen ermüdet zu sein von diesem Sommer, der keiner war.
Suri’s Weekender
Der Berliner Sommer, der keiner war: Es hat sich ausgefeiert
Der Herbst ist da, und irgendwie warten in Berlin alle auf ein Ereignis, das nicht kommt. Doch der verlorene Spaß am Feiern schafft auch Freiheiten.
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