Der Pförtner in der privaten Flüchtlingsunterkunft in Treptow-Köpenick hat Probleme, die Frage zu verstehen. Wer sein Chef ist? Das kann er nicht sagen. Er spricht nur schlecht Deutsch. Und so bleibt unklar, ob er eine Schulung oder gar eine Ausbildung zum Wachmann hat. Oder ob einem Bewohner einfach nur eine „Security“-Weste übergezogen wurde, wie das auch schon vorgekommen sein soll.
Klar ist aber: Die weitgehend ungesteuerte Zuwanderung nach Deutschland ist für Kommunen, Behörden und nicht zuletzt die Steuerzahler zu einem riesigen Problem geworden. Gut 50 Milliarden Euro pro Jahr kostet die Unterbringung von Asylsuchenden, Kriegsflüchtlingen und abgelehnten, aber trotzdem geduldeten Asylbewerbern.
UPDATE
Migration
Der tiefe Berliner Sumpf: Wie Security-Firmen mit der Flüchtlingskrise Geschäfte machen
Follow the Money: Die Berliner Zeitung macht sich in einer Serie auf die Spur der Milliarden, die Berlin für Flüchtlinge und Asylbewerber ausgibt. Dieses Mal: das Sicherheitsgewerbe.
10 Min
Link kopiert
Die Artikel-URL wurde erfolgreich in Ihrer Zwischenablage gespeichert.
Milliarden fließen in die Versorgung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Doch wer bekommt das Geld?
© Benjamin Pritzkuleit/Berliner Zeitung