Energie

Der Winter wird teuer: LNG-Importe auf tiefstem Stand seit zwei Jahren

Europas Gasspeicher sind so leer wie seit Jahren nicht mehr. Gleichzeitig brechen die LNG-Importe ein und die Gaspreise steigen kräftig. Wie geht es nun weiter?

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Laut Entsog-Daten erreichten die LNG-Importe der EU im Juli den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren.

Laut Entsog-Daten erreichten die LNG-Importe der EU im Juli den niedrigsten Stand seit fast zwei Jahren.

© Jens Koehler/imago

Die EU importiert immer weniger Flüssigerdgas (LNG). Laut Daten des europäischen Netzbetreiberverbands Entsog erreichten die LNG-Einfuhren der EU im Juli mit 88.855 GWh den niedrigsten Stand seit August 2024 (damals 77.450 GWh). Auch insgesamt gingen die Gasimporte der EU im Juli mit 269.024 GWh im Vergleich zum Vorjahresmonat (302.541 GWh) deutlich zurück.

Gleichzeitig sind die europäischen Gaspreise sprunghaft angestiegen. Der europäische Gasreferenzpreis TTF kletterte am Montag um mehr als zehn Prozent und lag bei 60,8 Euro je Megawattstunde (MWh). Grund dafür ist laut einem Bloomberg-Bericht die Tatsache, dass die Händler trotz der Gespräche zwischen Iran und Oman über die Wiedereröffnung der Straße von Hormus nicht daran glauben, dass sich die globalen LNG-Lieferungen bald wieder normalisieren. Für die EU könnte das problematisch werden: Die europäischen Gasspeicher sind aktuell so leer wie seit Jahren nicht mehr – eine ausreichende Befüllung vor dem Winter wird dadurch immer schwieriger.

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