Deutsche Post

Post darf Briefporto erhöhen

Behörde stimmt erster Anhebung seit 15 Jahren zu

BLZ
1 Min

Die Deutsche Post darf die Verbraucher erstmals seit 15 Jahren beim klassischen Briefporto stärker zur Kasse bitten. Die Bundesnetzagentur gab dem Konzern grünes Licht, den Preis für den Standardbrief bis 20 Gramm von derzeit 55 Cent auf dann 58 Cent zu erhöhen. Für den Maxibrief mit einem Gewicht bis 1 000 Gramm müssen die Post-Kunden vom 1. Januar an 2,40 Euro statt wie bislang 2,20 Euro zahlen. Auch für Sendungen ins Ausland steigen die Preise. Aber nicht nur für die Verbraucher wird es teurer – auch bei den hauptsächlich von Firmenkunden genutzten Express-Sendungen dreht die Post 2013 an der Preisschraube.

„Wir halten diese moderate Preiserhöhung gegenüber dem Endkunden für vertretbar“, betonte der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann. Die Deutsche Post ist in Deutschland das einzige Unternehmen, das die flächendeckende Versorgung der Verbraucher mit Briefen sicherstellt. Wettbewerber wie TNT Post konzentrieren sich auf die Verteilung von gewinnträchtigeren Massensendungen in Ballungsräumen. Reuters

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