Nach Niederlage in Lüneburg

BR Volleys entlassen Trainer Luke Reynolds

Stelian Moculescu wurde als Nachfolger verpflichtet.

BLZ
2 Min
Luke Reynolds.

Luke Reynolds.

© imago/Nordphoto

Der deutsche Volleyball-Meister Berlin Volleys hat sich von seinem Trainer Luke Reynolds getrennt und Stelian Moculescu als Nachfolger verpflichtet. „Wir wollten in dieser Situation jemanden mit Erfahrung, den wir kennen. Mit seiner Vita, seiner fachlichen Expertise und Autorität ist Stelian in unseren Augen der richtige Mann“, erklärte Manager Kaweh Niroomand in einer Pressemitteilung vom Montag. Der 67 Jahre alte Moculescu erhält einen Vertrag bis zum Saisonende und sollte bereits am Montagnachmittag erstmals das Training beim Bundesligisten leiten. Am Mittwoch feiert er seine Premiere im Champions-League-Heimspiel gegen den Club-Weltmeister Zenit Kasan.

Bereits vier Niederlagen in dieser Hauptrunde

Den Australier Reynolds hatten die BR Volleys erst zu Saisonbeginn als Nachfolger des erfolgreichen Roberto Serniotti verpflichtet. Unter dem 32-jährigen Reynolds hatte die Mannschaft erst im Supercup gegen den VfB Friedrichshafen verloren und war überraschend im Pokal-Viertelfinale zu Hause am TSV Herrsching gescheitert. Zudem haben die Volleys in dieser Hauptrunde bereits vier Niederlagen kassiert, so viele wie seit sechs Jahren nicht mehr. Zuletzt unterlag das Team am Samstag 0:3 bei der SVG Lüneburg.

„Ich habe in den anderthalb Jahren seit meinem Abschied beim VfB Friedrichshafen viele Angebote aus dem Ausland erhalten, diese jedoch alle ausgeschlagen. Jetzt hat Berlin mich gerufen. Und nach dem besonderen Abschied, der mir hier nach der Finalserie 2016 bereitet wurde, konnte ich nicht nein sagen. Mich reizt diese Herausforderung ungemein“, sagte Moculescu. Der gebürtige Rumäne trainierte von 1997 bis 2016 den VfB Friedrichshafen. Als Clubcoach war er 18 Mal deutscher Meister und mit der Mannschaft vom Bodensee 2007 Champions-League-Sieger. (dpa)

Send feedback

Ihre Meinung ist uns wichtig. Senden Sie uns Ihr Feedback zu diesem Artikel an: briefe@berliner-zeitung.de

Lesen Sie mehr zum Thema