Essay

Durs Grünbein: Ich weiß nur, Terror darf nicht belohnt werden

Der Dichter Durs Grünbein blickt auf den Krieg in Gaza und stellt sich gegen Antisemitismus. Ein Vorabdruck aus dem Band „Trotzdem sprechen“.

Durs Grünbein
15 Min
Palästinensischer Ort der Trauer: Beerdigung von Hussein Abu Jaasa, der im November im Westjordanland in der ursprünglich als Flüchtlingslager geplanten Stadt Balata bei einem israelischen Angriff starb.

Palästinensischer Ort der Trauer: Beerdigung von Hussein Abu Jaasa, der im November im Westjordanland in der ursprünglich als Flüchtlingslager geplanten Stadt Balata bei einem israelischen Angriff starb.

© Kenzo Tribouillard/AFP

Seit dem Massaker der Hamas in Israel vom 7. Oktober 2023 und der folgenden Bombardierung Gazas ist die Debatte unter Schriftstellern, Wissenschaftlern, Künstlern aufgepeitscht wie selten. Es gibt Unterschriftenlisten und Schweigegebote. Die Autorin Lena Gorelik, die Programmleiterin des Claassen-Verlags Miryam Schellbach und die Historikerin Mirjam Zadoff geben jetzt mit „Trotzdem sprechen“ einen Essayband heraus, in dem Gedanken geordnet und abgewogen werden, in dem versucht wird, mittels persönlicher und historischer Argumente in den Austausch zu gehen. Das Buch erscheint am 25. April. Wir veröffentlichen vorab den Beitrag von Durs Grünbein.

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