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Politik-Studie

Forscher der Uni Potsdam: Die AfD dominiert auf TikTok – aber das erklärt nicht ihren Erfolg

Die AfD bediene das Social-Media-Playbook auf TikTok geradezu brillant, sagt Roland Verwiebe. Doch wer nur darauf schaue, ziehe die falschen Schlüsse.

9 Min
Die AfD kann Social Media, das bestätigt eine Studie der Uni Potsdam zur Sichtbarkeit auf TikTok.

Die AfD kann Social Media, das bestätigt eine Studie der Uni Potsdam zur Sichtbarkeit auf TikTok.

© Michael Kappeler/dpa

Mit TikTok habe man ein Fenster in die Köpfe der jungen Menschen, so formulierte es vor einigen Monaten Erik Ahrens bei einem Vortrag in Schnellroda. Der ultrarechte Aktivist und selbsternannte Social-Media-Stratege von Maximilian Krah, dem AfD-Spitzenkandidaten bei der Europawahl, sprach damit aus, was nun immer sichtbarer wird: Die AfD setzt voll auf TikTok. Und sie ist extrem erfolgreich bei jungen Menschen.

Wie erfolgreich die Strategie der Partei auf dieser Plattform tatsächlich ist, von der viele ältere Menschen noch immer nicht genau verstehen, wie sie eigentlich funktioniert, beleuchtet nun eine Studie der Universität Potsdam. Und stellt fest: Die AfD dominiert auf TikTok und ist dort bei Erstwählern doppelt so sichtbar, wie alle anderen Parteien zusammen. Am Telefon erklärt Roland Verwiebe, einer der Leiter der Studie, was den TikTok-Erfolg der AfD begründet und warum das trotzdem nicht allein die Erklärung für ihre hohen Wahlergebnisse sein könne.

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